Chronik 2020 B - Mein Flögeln

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Chronik 2020 B

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Zweites Halbjahr: Juli - Dezember (rückwärts!)
Frühlingserwachen, bevor der Winter beginnt?
Wie am Ende eines jeden Jahres, wenige Tage vor dem Beginn des neuen recken sie wieder die Köpfe in die Höhe: die Schneeglöckchen an der Straße bei Familie Janz. Während in den Stuben noch die geschmückten Weihnachtsbäume leuchten, verbreiten die kleinen Blümelein einen Hauch von dem noch weit entfernten Frühling!
Gottesdienste entfallen. - Mit dieser betrüblichen Nachricht ging das verflixte Jahr 2020 dem Ende entgegen
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“. Mit diesem Zitat aus dem 2ten Brief des Apostels Paulus beginnend, informiert Frau Pastorin Pia Werner die Gemeinde über den Beschluss des Kirchenvorstands, sämtliche Gottesdienste wegen der Corona-Krise bis zum 10ten Januar entfallen zu lassen.
Pastorin Pia Werner schreibt:
Wir, Euer Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Flögeln und Fickmühlen und Pastorin Pia Werner, wollen in diesen Zeiten der Corona-Pandemie besonnen sein und niemanden gefährden. Deshalb haben wir angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und nach reiflicher Überlegung entschieden, uns dem Deutschland-weiten „Lockdown“ anzuschließen und keine Gottesdienste stattfinden zu lassen, in denen sich Menschen versammeln.
Bis zum Ende des Lockdowns am 10. Januar 2021 werden keine Gottesdienste stattfinden.
Stattdessen werden wir Euch Tüten schenken, die in Eure Häuser gebracht werden, mit einer Weihnachtsansprache, Symbolen, einer Kerze, etwas für Kinder und weiteren Anregungen, um zu Hause Andacht zu halten. Wir wollen Euch auf diese Weise Trost spenden und Energie und Zuversicht, um gut durch diese herausfordernde Zeit zu kommen.
Pastorin Pia steht außerdem gerne für ein Gespräch bereit unter der TNr 01522-2680600.
Wir bitten Euch, unsere Entscheidung zum Wohle aller zu akzeptieren und wünschen Euch und Ihnen von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachten 2020 und alles erdenklich Gute für ein gesundes und zuversichtliches Neues Jahr 2021!  Bleibt guten Mutes, behütet und gesund!
Euer und Ihr Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Flögeln und Fickmühlen und Pastorin Pia Werner.

Zifferblatt erneuert
Gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest konnte das restaurierte Ziffernblatt am Kirchturm angebracht werden.
Endlich, nach einem Jahr, so schreibt Frau Pastorin Werner, schlägt uns vom Flögelner Kirchturm wieder die Stunde. Vom Kirchgeld 2019 konnte das Zifferblatt unserer Kirchturmuhr erneuert werden und erstrahlt jetzt - pünktlich zu Weihnachten - in neuem Glanz. Wir bedanken uns ganz herzlich für eure und ihre Spenden und wünschen frohe und gesegnete Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!
Sitzfläche und Rückenlehne der Rundbank um Dorflinde werden erneuert
Bereits vor längerer Zeit zugesagt, wird der Förderverein Windenergie die Materialkosten für die Erneuerung der Bank übernehmen.
Bei der Fertigung wird S Koslowski den Heimatverein tatkräftig unterstützen und H Faßhauer für die Farbgebung sorgen. Wünschenswert ist, dass alles erledigt wird, bevor im Frühjahr neue Urlaugsgäste erscheinen.
Wartehäuschen bei der Kirche restauriert
Das Anfang der 1990er Jahre im Zuge der Dorferneuerung gebaute Wartehäuschen bei der Kirche wies am Fachwerk erhebliche, durch Nässe entstandene Fäulnisse auf.
Im Auftrag der Stadt behob Fa. Koslowski den Schaden, wobei zugunsten eines wetterfesten Schutzes auf die Wiederherstellung des ursprünglichen Fachwerks verzichtet wurde.
Wenn die noch fehlende weiße Farbe aufgetragen und das verbliebene Fachwerk ebenfalls weiß gestrichen ist, wird das hübsche Häuschen in neuem Glanz erstrahlen.
Weihnachtszeit hat begonnen
Was sonst nicht der Rede wert ist, weil ein jeder es an den zahllosen während der Adventszeit stattfindeden Feiern und Veranstaltungen bemerkt, beginnt in diesem Corona-Jahr gewissermaßen sang- und klangslos: die Weihnachtszeit.
Um dennoch vorweihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen, schmücken Vereine, Kirchengemeinde und all die privaten Haushalte ihre Häuser und Gärten. Überall leuchten Kerzen, Sterne, Kränze. Was für ein wunderschönes Zeichen in dieser sonst so betrüblichen Zeit!
Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Feuerwehrleute errichtete die Kirchengemeinde auf dem alten Friedhof an der Kirche einen von Fammilie Wöhlke gespendeten Baum. Bei einbrechender Dämmerung verbreiteten die Lichter des Baumes ein Zeichen der Hoffnung auf bessere Tage, wie es sinngemäß Burkhard Wörmcke, Chef der Flögelner Wehr formulierte. Frau Pastorin Werner bedankte sich bei den Helfern und Spendern und wünschte allen eine frohe Weihnachtszeit.
Herbstliche Reinigungsarbeiten auf öffentlichen Arealen
Ein frischer Wind fegte übers Land, und bald begann es zu nieseln. Das waren nicht die denkbar besten Voraussetzungen für die gegen Ende November fälligen Arbeiten auf den öffentlichen Flächen des Dorfes. Gemeinderat, Sportverein, Angelverein und Kirchengemeinde ließen sich von den widrigen Umständen nicht beeindrucken. In frischer, virusfreier Luft sammelten sie ein, was die  Umgebung nicht benötigt. Das Laub findet eine denkbar gute Verwendung als Humusverbesserer auf Gemüsefeldern. Jetzt ruht die Natur und der Winter kann kommen, falls er will, mit Eis und Schnee.
Kranzniederlegung am Denkmal
Die Kameradschaft ehemaliger Soldaten gedachte mit einer Kranzniederlegung der Toten und gefallenen Soldaten der Kriege.
Weil die augenblicklichen Bestimmungen der Coronakrise die sonst übliche Gedenkfeier nicht zuließen, auf eine Ehrung aber nicht verzichtet werden sollte, legten der Vorsitzende Olaf Wöhlke und Vorstandsmitglied Bastian Wehrenbrecht schweigend Kränze nieder. Allen, die das Denkmal passieren, wird so die Bedeutung des Volkstrauertages in die Erinnerung zurückgerufen.
Wildgänse auf der "Durchreise"
Sie sind wieder hier, die Millionen Wildgänse aus den skandinavischen Ländern, wo sie gebrütet und ihre Jungen aufgezogen haben. Zu Tausenden fluten sie, weithin hörbar schnatternd, die abgeernteten Felder und futtern sich eine Fettschicht an.
Feuerwehr als "Mädchen für alles"
Wenns brennt, eilt sie naturgemäß schleunigst herbei, um zu retten, was zu retten ist.
Das ist aber bei weitem nicht alles, wofür Feuerwehrleute gut sind: Löschen, Retten, Bergen, Schützen ist ihr Motto. Als Normalbürger kann man sich allerdings manchmal nur wundern, was alles darunter zu verstehen ist.
So schreckte Sirenengeheul am Sonntagnachmittag die Bürger aus ihrer Feiertagsruhe. Brannte es nach dem verherenden Feuer von neulich schon wieder irgendwo? Nein, diesmal wartete auf die herbeigeeilten Feuerwehrleute eine Bagatelle. Im Stüh war ein morscher Baum auf die Fahrbahn gekippt und musste beseitigt werden. Da kann man nur sagen:
Danke, liebe Feuerwehrleute, dass ihr euch, wenn´s sein muss, um allen Sch... kümmert!
Feuerwehrnachwuchs demonstriert erlernte Fähigkeiten
Mit lautem Sirenengeheul, einem schrillen TaTüTaTü rissen Feuerwehrautos die Bewohner aus ihrer nachmittäglichen Ruhe und ließen sie im Ungewissen über das Geschehen. Dabei war es leicht zu erklären: Feuerwehraspiranten aus den Ortsteilen Geestlands, alles junge Leute, stellten mit einer Übung beim Sportplatz ihr während der vorangegangenen Ausbildung Erlerntes unter Beweis. Die Ausbilder waren offenbar überaus zufrieden und beschlossen die Übung mit einem Fototermin.
Antreten der Auszubildenden und Bewertung der vorangegangenen Übung durch den Ausbildungsleiter >>>
Urlaubszeit in Stadt und Land
Wenn Regenschauer übers Land ziehen und heftiger Wind das Meer aufpeitscht, sind die Grünstrände leer. Urlauber bevorzugen dann Unterhaltung und Beschäftigung unter schützenden Dächern.
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