Direkt zum Seiteninhalt

Chronik Jan.-Juni

Aktuelles
Informationen aus dem ersten Halbjahr 2020
Ackerland wie früher
Was man hier nicht sieht, ist woanders erhalten: Von blühenden Kornblumen übersäte Getreidefelder.
Moorerlebnispfad trotz Sperrung für Besucher attraktiv!
Zum zweiten Mal in diesem Jahr berichtete die Nordsee-Zeitung mit ihrer Ausgabe vom 9. Juni über den Moorerlebnispfad. Am Tag darauf erschien derselbe Bericht in der Niederelbe-Zeitung. Dieser kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:

Mißachtung von Naturschutzgebiet
Im Winter wurde das unter Naturschutz stehende Biotop hinterm Stühwald mit Quadfahrzeugen verwüstet (siehe Chronik). Jetzt, im Sommer dient es Familien mit Kindern und freilaufenden Hunden als Badestelle.
Für derartge widerrechtliche Nutzungen sieht der Bußgeldkatalog Niedersachsen folgende Beträge vor:
  • wild lebende Tiere gestört oder beunruhigt: 25 - 5.000 €
  • Lärm erzeugt: 25 - 5.000 €
  • Hunde ohne Leine laufen gelassen: 25 - 1.000 €
  • Gebiet mit einem motor­getriebenen Fahrzeug befahren: 50 - 5.000 €
Allen Besuchern und Urlaubern wird dringend empfohlen, nicht gedankenlos zu handeln. Es kann teuer werden!
     
Pfingsfest in diesem Jahr anders. Kaum wahrnehmbar!
Wo sonst das Leben tobte, herrscht in diesem Jahr trostlose Einsamkeit.
Mehr dazu und Fotos unter Pfingsten.
Moorerlebnispfad wird zunehmend zu einem echten "Erlebnispfad"
Gäste lassen sich durch ein Schild am Beginn des Pfades nicht vom Betreten abhalten. Begeht man den Pfad aus der Gegenrichtung, wird man nicht vor den Schäden gewarnt, denn das dort ursprünglich an einer Querlatte befestigte Schild ist längst verschwunden.
Löcher im Belag, erhebliche Schräglagen und der sich von beiden Seiten ausbreitende Pflanzenbewuchs machen den Bohlensteg zu einem "echten" Erlebnispfad, was allerdings keine Werbung für das unbefugte Betreten sein soll!
Anhand der unübersehbaren Spuren wird der offiziell von der Stadt gesperrte Moorerlebnispfad weiterhin - natürlich auf eigene Gefahr! - von Besuchern begangen. Dass das nicht ganz ungefährlich ist, merkt einjeder aber erst beim Betreten der Holzbohlenstege. Fehlende oder abgebrochene Bohlen bedeuten durchaus eine gewisse Verletzungsgefahr. Die Gefahr abzustürzen ist bei einer Fallhöhe von 30 bis 50 cm jedoch eher gering.
Der augenblickliche Zustand wird wohl noch eine Weile andauern. Aber es gibt die begründete Zuversicht, dass der Pfad restauriert wird, was viele Besucher und Urlauber sicherlich mit Freuden begrüßen werden!
Bildbericht
Wer sich zu Abwechslung und Unterhaltung in diesen Coronazeiten in unserer Region umsehen möchte, findet Anregungen dazu in einem bebilderten Bericht.
Anmerkung: Einige Fotos sind an anderer Stelle in diesem Web enthalten.
Der Bericht kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden >>>
Radweg eingeweiht!
Stellvertretend für Stadt und Gemeinde weihte gemäß einem Bericht der Nordsee-Zeitung Ortsbürgermeister Claus Seebeck mit seiner Familie den Radweg ein.
Eine öffentliche, großangelegte und in diesem Fall wünschens- und dankenswerter Weise notwendige Einweihung ließ sich wegen der Coronakrise bedauerlicherweise nicht verwirklichen.
Vielleicht gelingt es einem Organisator zu einem späteren Zeitpunkt, die in den Vorjahren mit zwei Raddemonstrationen unterstütze Realisierung mit einem erneuten Korso, diesmal als Dank an alle, die sich für die Verwirklichung eingesetzt haben, und einem anschließenden geselligen Beisammensein mit Bratwurst und Pommes einzuweihen?!?
Das Foto wurde freundlicherweise von der Nordsee-Zeitung bereitgestellt.
Storchennest in Fickmühlen
Auch unser kleiner Nachbarort hat seine Attraktion: ein brütendes Storchenpaar auf dem alten Schornstein der dortigen Gärtnerei.
Radweg fertiggestellt! Barrieren entfernt. Freigegeben.
Obgleich noch nicht formell abgenommen und eingeweiht, sieht man Radler auf dem tollen Weg. Wegen der allgemeinen Beschränkungen im öffentlichen Leben durch die Coronakrise und deshalb fehlender Urlauber und Gäste sind es Einheimische und ortskundige Radler aus der Umgebung, die den Pfad erobern.
Mangel am Seerundweg behoben
Der im Winter festgestellte Schaden am Aufgang zu einer kleinen Brücke im Zuge des Seerundweges (siehe Chronik) wurde vom Vorsitzenden des KK e.V. teilweise beseitigt. Mit dem unerwartet wegen des ausgefallenen Osterfeuers verfügbarem Häckselgut füllte er die Anstiege so auf, dass das Brückchen wieder normal begehbar ist. Allerdings ist sie selbst noch in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Diesen Mangel kann nur die Stadt beheben.
Südseite angefüllt

Aufladen (ca 2 qm)

Heranfahren

Nordseite angefüllt

Naturschutz im Moor
Die ergriffenen Maßnahmen zur Renaturierung krempeln die Natur im Moor um und erzeugen einen zunächst verherenden Eindruck.
Fotos unter Moor
Zwei Storchenpaare
In einem Abstand von 50 m richten "Am See" zwei Storchenpaare sich ihr "Zuhause" ein. Während das eine Nest vorbereitet ist, ist das zweite Paar mit dem Bau eines eigenen Nestes beschäftigt. Eine solche Nähe hat es bislang bei uns im Dorf nicht gegeben. Möglicherweise wird ein weiteres Paar auf dem alten Nest in der Nähe der ehemaligen Volksbank nisten. Müssen wir abwarten.
"Flash Mob" statt Ostergottesdienst!
Aufmerksam geworden vom Geläut der Glocken und dem Klang der Posaunen einzelner Bläser, verharrten Passanten spontan als "Flash Mob" bei der Kirche. Anwohner traten vor ihre Türen und lauschten den zu Ostern bekannten Klängen. Frauen des Kirchenvorstands hatten ein Kreuz an der Außenwand des Chors angebracht und österlich bunt dekoriert.
Frau Pastorin begrüßte aus großer Distanz die kleine Schar und sprach von Ostern als dem Fest der Freude. Statt in einem Gottesdienst, der wegen der Coronakrise nicht gestattet war, zu predigen, unterhielt sie die  Zuhörer mit kleinen Scherzen:
Fragt der Herr Pastor das kleine Mädchen nach dem Kindergottesdienst: "Betest du denn abends auch schön beim Zubettgehen?" Nö!", sagt das Mädchen, "aber meine Mama". "So? Was betet sie denn", möchte der Herr Pastor wissen. "Gott sei dank, bist du wieder im Bett!"


Statt Osterfeuer eine Menge Holzhäcksel
Der Häcksler leistete ganze Arbeit. Mit brutaler Kraft zog er das Buschwerk in seinen Schlund und machte augenblicklich daraus einen Haufen Kleingehacktes.
Flögelner können gemäß Auskunft unseres Ortsbürgermeisters Claus Seebeck kostenlos Holzhäcksel für den eigenen Gebrauch abholen, bis nichts übrigbleibt!
Storchenpaar brütet in Beers
Auf dem Nest beim alten Bederkesaer Bahnhof hat sich ein Storchenpaar gemütlich eingerichtet und damit begonnen, eine Familie zu gründen.
Radweg asphaltiert
Mit ordentlich personellem und materiellem Aufwand asphaltierte das Unternehmen Mertens den Radweg.
Mehr unter Radwegbau!
Fickmühlen achtlos geraubt und getilgt!
Zum Glück handelt es sich nur um die Ortstafel, die Vandalen - oder sagt man in diesem Fall besser Souvenirsammler? - an der Ortseinfahrt von Flögeln aus zum x-ten Male abmontiert und gestohlen haben.
Der Landkreis tut sich jedesmal schwer mit einem Ersatz. Manchmal hängt man dort ein Schild "Ortsdurchfahrt" oder "Ortschaft" auf, oder es genügt ein 50-er Schild. Wir, die Steuerzahle kommen für den Schaden auf...
Radweg in der "Einlaufkurve"
Die Deckschicht muss noch asphaltiert und Restarbeiten erledigt werden, aber dann kann der Radweg eingeweiht und freigegeben werden.
Ob das wegen Corona mit einer offiziellen Zeremonie an Ort und Stelle, was wünschenswert wäre, geschieht, ist bislang nicht bekannt.
Radler haben die formell noch gesperrte Strecke längst für sich entdeckt!
Seerundweg mit Mängeln
Nicht nur der Moorerlebnispfad, auch der um den Halemer und Dahlemer See führende Rundweg weist Schäden auf. Besonders schlecht steht es um die kleine Brücke über den Graben an der alten Gemeindegrenze zwischen Flögeln und Ahlenfalkenberg.
Ursprünglich als dekoratives Schmuckstück angelegt, könnte sie rasch und einfach durch eine Verrohrung ersetzt werden. Die Verwaltung müsste nur die Initiative ergreifen.
Der durch das Moor zum Steg führende Pfad ist ebenfalls in einem beklagenswerten Zustand und kaum, wie einst gedacht, mit einem Fahrrad zu befahren. Er ließe sich, wie in den ersten Jahren, mit Holzhäcksel befestigen.
"Blick über den Gartenzaun"
Trotz der augenblicklichen Coronakrise geht teilweise das normale Leben weiter. Firmen arbeiten so weit wie möglich.
In Cuxhaven ist man damit beschäftigt, den von den Stürmen weggespülten Strand neu anzulegen. Mit Hilfe von schwerem Gerät werden in der Nähe der Kugelbake tausende Kubikmeter feiner Sand verteilt, damit die sommerlichen Urlauber eine wohlbereitete Umgebung vorfinden.
(Die Bilder lassen sich bildschirmfüllend vergrößern!)
Ein Rudel Rehe in der Frühlingssonne
Aus einem Abstand von 300 Metern unbemerkt beobachtet, fühlte sich das fünfköpfige Rudel auf den Wiesen am Kanal im Berster Vieh sichtlich wohl und ungestört. Mit neckischen Spielchen im Frühlingsrausch vertrieben sich die Tiere die Zeit, jagten hintereinander her und kamen immer nur ganz kurz zur Ruhe.
Blumenpracht im Februar
Viel früher als sonst reckten die Frühlingsblumen ihre Blüten der Wintersonne entgegen und leuchteten allerorten in bunten Farben.
Biotop verwüstet
Ende Februar verwüsteten Quadfahrer das mit hohem finanziellen aufwand in der ehemaligen Sandkuhle hergerichtete Biotop und richteten einen Schaden an, der sich sich im vierstelligen Bereich bewegen soll, wenn man den ursprünglichen Zustand wiederherstellen will.
Ein Hinweis auf die möglichen Täter liegt vor.
Unsere "Dornburg" - in einem desolaten Zustand
Wind und Wetter haben ganze Arbeit geleistet und das Wochenendhäuschen auf der mit Dornburg bezeichneten Halbinsel im Flögelner See in einen beklagenswerten Zustand versetzt.
Wenn nicht in allernächster Zeit von dem privaten Besitzer etwas unternommen wird, ist das Häuschen nicht mehr zu retten und das über Jahrzehnte als Flögener Wahrzeichen betrachtete Gebäude unwiederbringlich verloren. Schade. Der Bau eines neuen Gebäudes ist in dem umgebenden Naturschutzgebiet ausgschlossen; das alte genießt Bestandsschutz.
Moorerlebnispfad gesperrt!
Wegen massiver Schäden sperrte die Stadt Mitte Januar 2020 kurzfristig den Moorerlebnispfad. Wann mit einer Restaurierung und Neueröffnung zu rechnen ist, kann zur Zeit nicht gesagt werden.
An seinem Eingang und an dessen Ende stellte der Bauhof Schilder auf, die das Betreten des Moorerlebnispfades verbieten.
Dass der Pfad im gegenwärtigen Zustand gesperrt wurde muss, zeigt sich rasch. Abgebrochene Enden oder gänzlich fehlende Schwellen auf dem Bohlensteg sind leicht übersehbare Stolperfallen. Dazu kommt, dass etliche Abschnitte stark versackt und in eine bedenkliche Schräglage geraten sind.
Bei feuchter Witterung ist der Pfad rutschig und auf den schräg liegenden Abschnitten ist kein Halt mehr vorhanden. Außerdem sind einige Anstiege so steil, dass sie kaum überwindbar sind.
Unabhängig davon befinden sich viele Tafeln und Schilder in einem beklagenswerten Zustand. Entweder sind sie verrottet und herabgefallen oder irgendwo im Moor verschwunden.
Zurück zum Seiteninhalt