Strassenbau - Mein Flögeln

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Strassenbau

Verschiedenes
Straße "Im Seegen" nach jahrelanger Wartezeit im September und Oktober 2020 erneuert
Die Seite zeigt die wesentlichen Schritte und Phasen der Planung und Fertigung der neuen Straße "Im Seegen".
A. Situation vor dem Ausbau der Straße
Der jahrelang bestehende Zustand der Straße war verherend. Auf ganzer Länge war die Fahrbahn zerbrochen und von Schäden übersät.
Ursprünglich gebaut wurde sie um 1960, also rund 60 Jahre zuvor. Während der langen Nutzungszeit ließ die Gemeinde sie immer wieder ausbessern, bis ein Zustand eintrat, bei dem das wirtschaftlich gesehen nicht mehr vertretbar war.
B. Planung und Kostenschätzung
Die Ausbaustrecke begann an der L 119 (Straße Bederkesa - Neuenwalde) und endete am Grabendurchlass vor dem Flögelner Ortseingang. Sie wurde als Wirtschaftsweg eingestuft, der dem Anliegerverkehr und zugleich zu erheblichen Teilen der Allgemeinheit dient.
Die Baukosten sollten sich gemäß dem Gebot der Fa. Mertens, die den Zuschlag erhielt, auf 661 Tsd Euro belaufen. Die Stadt rechnete mit einem Zuschuss von 60 %, so dass ein Rest von 264 Tsd Euro von der Stadt und den Anliegern aufgebracht werden musste, bei einem Anliegeranteil von 60%.
Unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Verteilungsfläche schätzte die Stadt die Anliegerkosten gemäß der nebenstehende Übersicht auf
- 500 € pro ha Waldgebiet und
- 1000 € pro ha Acker oder Grünland
C. Bauarbeiten
Die Arbeiten begannen mit dem Abfräsen der brüchigen Asphaltdecke, die später zerkleinert und als Unterbau auf einer Ausgleichschicht mit Sand eingebracht wurde. Die oberste Schicht bildete eine dicke Schottereinlage, auf der schließlich die Asphaltdecke folgte. Neben der Fahrbahn legte die Firma einen 1,5 m breiten Schotterstreifen als Ausweichweg an und auf der anderen Seite eine Befestigung mit Sandboden. Als alle Arbeiten beendet waren, nahm eine Kommission die Neubaustrecke ab.
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