Brauchtum
Maibaum an Pfingsten
Zum altgepflegten Brauchtum gehört an Pfingsten das Aufstellen einer mit frischem Grün, Girlanden und Blumen geschmückten Tanne, einem Maibaum.
Den Begriff "Maien" gibt es seit Jahrhunderten, zB nachzulesen im Choral "Wie lieblich ist der Maien...". Unter "Maien" verstand man ursprünglich die im Monat Mai im Safttrieb stehenden Zweige oder Bäumchen. Man bezeichnete auch die Birke als Maien, weil sie als erster Baum aus dem Winterschlaf erwacht.
An den Tagen vor dem Fest bereiten Jugendliche das große Ereignis des Aufstellens vor. Sie fertigen den benötigten Schmuck und holen mit vereinten Kräften den Baum aus dem Wald. Spät am Abend, nach der Arbeit feiern sie ausgelassen und ziehen singend durchs Dorf.