Gemeinde - Flögeln

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Gemeinde

Flögeln, Stadtteil von Geestland

In bremischen Urkunden erscheint der Name Flögeln erstmals 1204, in der Schreibweise "Vlogeling". 1204 kann deshalb als Geburtsjahr des Dorfes gelten. Der Ahnherr ist Thietmar II (Gedenkstein am Jan Christopher Hus). Die Besiedlung des Raumes lässt sich bis in die Steinzeit, 3000 Jahre v.Chr. nachweisen.

Ortsbürgermeister
Claus Seebeck
27624 Geestland
Flögelinger Str. 8,
Tel. (04745)1606

Mit seinen 670 Einwohnern ist Flögeln eine der kleinsten Ortsteile der Stadt Geestland. Die Keimzelle bildete eine Kapelle, die der Ritter Thietmar nach seiner glücklichen Rückkehr von den Kreuzzügen aus Dankbarkeit errichten ließ. Auf dem bis an den See vorspringenden Geestrücken mit dem reizvollen Ausblick auf die Seenlandschaft ließ er sich im Schatten der Kapelle nieder.

Später dehnte sich das Dorf nach Süden aus und in der jüngeren Zeit ebenso nach Norden. Es entstand eine langgezogene Siedlung von zweieinhalb Kilometern Länge mit einem Netz von Nebenstraßen und Aussiedlerhöfen.
War Flögeln ursprünglich ein reines Bauerndorf, so hat es sich in der neueren Zeit zu einem beliebten Ferienort entwickelt.

Flögeln in der Vierseenplatte, im Herzen des Elbe-Weser-Dreiecks

Flögeln, ein Überblick
Mit seinen 670 Einwohnern ist Flögeln eine der kleinsten Ortsteile der Stadt Geestland. Erstmals erwähnt wird er 1204 in Bremischen Urkunden unter dem Namen Vlogeling. Die Keimzelle bildete eine Kapelle, die der Ritter Thietmar nach seiner glücklichen Rückkehr von den Kreuzzügen aus Dankbarkeit errichten ließ. Auf dem bis an den See vorspringenden Geestrücken mit dem reizvollen Ausblick auf die Seenlandschaft ließ er sich im Schatten der Kapelle nieder. Später dehnte sich das Dorf nach Süden aus und in der jüngeren Zeit ebenso nach Norden. Es entstand eine langgezogene Siedlung von zweieinhalb Kilometern Länge mit einem Netz von Nebenstraßen und Aussiedlerhöfen in der Feldmark.
War Flögeln ursprünglich ein reines Bauerndorf, so hat es sich in der Neuzeit zu einem beliebten Ferienort entwickelt. Die bezaubernde Landschaft hat Urlauber aus der Region und den Großstädten angezogen, die sich ihr eigenes Wochenendhäuschen bauten oder sich dauerhaft auf einem Campingplatz niederließen. Zahlreiche Gäste mieten sich eine Ferienwohnung und kehren häufig und gern in den beliebten Ort zurück.
Die Seen, die zusammen mit dem vier Kilometer entfernten Bederkesaer See die „Vier–Seen–Platte" bilden, sind der Hauptanziehungspunkt. Ein Moorerlebnispfad mit einem Seerundweg, ein Vorgeschichtspfad, ein Steinkistengrab, das Heimatmuseum „Jan Christopher Hus" und die St-Pauli Kirche sind weitere lohnenswerte Ziele für Besucher.
Zwei ausgedehnte Waldgebiete, der Staatsfort „Flögelner Holz" und der Genossenschaftswald „Stüh" sind die grünen Lungen der Flögelner Feldmark. Sie entstanden durch Aufforstung der ehemals trockensandigen Hochflächen, deren Böden früher landwirtschaftlich nicht nutzbar waren. Dies hat unter anderem bewirkt, dass eine Vielzahl an archäologischen Denkmalen erhalten geblieben ist.
Ein enges Netz von Straßen und Wegen erschließt die Feldmark und bietet Wanderern und Radfahrern zu allen Jahreszeiten viel Raum, um sich an der Natur zu erfreuen, die Landschaft im geselligen Beisammensein zu erleben oder sich mit sportlichen Aktivitäten fit zu halten.
Obwohl Flögeln seinen ländlich-bäuerlichen Charakter bewahrt hat, ist es heute zugleich ein vitaler Ort mit überregional tätigen mittelständigen Betrieben. Zudem ist er ein beliebter Ferienort. Die Nähe zu Bad Bederkesa mit den touristischen Einrichtungen, die hier fehlen, und die schnelle Erreichbarkeit der Küstenstädte Bremerhaven und Cuxhaven begünstigen die Akzeptanz bei den Gästen aus Nah und Fern.
Zwei Gaststätten genießen hohes Ansehen bei Einheimischen und Urlaubern. Sie sind Anziehungspunkte, Ausrichter für private Feste und Feiern und Herbergen zugleich, während es in den meisten vergleichbaren Dörfern keine gastronomischen Betriebe mehr gibt.
Vereine sorgen für ein kurzweiliges öffentliches Leben.
In einem Neubaugebiet siedeln junge Familien und ein Kindergarten weckt Hoffnung auf das Fortbestehen der liebenswerten, lebendigen Gemeinde.

 
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